Das Positionsspiel

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Das Positionsspiel ist die Grundlage der Spielphilosophie. Die Namensgebung greift zurück auf das niederländische „Positiespel“, und das spanische „Juego de Posicion“. Der Ur-Vater des Positionsspiels war der Niederländer Johann Cruyff (†2016).

Beim Positionsspiel wird das Spielfeld in Linien und Räume aufgeteilt. Diese Räume und Linie werden dann von Spieler in einer bestimmten Anordnung besetzt. Dies soll sowohl ein flüssiges Kombinationsspiel als auch ein organisiertes Verteidigen gewährleisten. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, welcher Spieler welchen Raum besetzt, sondern lediglich, dass der Raum besetzt ist.

Das Positionsspiel bildet einen Rahmen, innerhalb dessen die Spieler ihre Freiheiten haben und ihre Kreativität ausschöpfen können.

Es ist gleichzeitig ein Offensiv-, wie auch ein Defensivkonzept. Durch Besetzung der Räume wird nicht nur ein flüssiges Kombinationsspiel möglich, sondern auch die schnelle Rückeroberung des Balles im Anschluss. Ist der Gegner im Ballbesitz, wird durch die Verteidigung im Raum gemeinsam der Ball erobert werden können. Angriff und Verteidigung sind keine einzelnen Phasen des Spiels, sondern gehören untrennbar zusammen. Es wird angegriffen und verteidigt zugleich.

Dieses Verständnis von Fußball bildet die Grundlage der unten weiter ausgeführten
Trainingsphilosophie, Räume zu schaffen, in denen die Spieler ihre Kreativität entfalten können. Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist, als Mannschaft zu funktionieren, somit auch die Wichtigkeit der regelmäßigen Trainingsteilnahme. Zudem müssen alle Spieler mit und ohne Ball am Spiel beteiligt sein.